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Die Geburtstagsfeier am Abend

Als wir dann den Rundgang beendet, einige Stationen auf dem
Plan ausprobiert und das Katapult begutachtet hatten aßen wir noch etwas
von dem Kuchen und tranken Kaffee. Lecker, lecker!

Zu der Schutzhütte ist zu schreiben - eine sehr große geräumige Hütte
mit einem gemauerten Grill ... und mit einem
Rohr nach oben als Rauchabzug. Draußen am Dach der Hütte wurde eigens
für die Feierlichkeit eine selbst genähten Schabracke angebracht und
innen in der Hütte
mit einigen Fahnen....  anlässlich des Geburtstagsmottos dekoriert. Holzbänke und Tische sowie auch mittelalterliches Geschirr waren im Einsatz (natürlich auch Neuzeitiges an Sachen, es war ja
kein authentisches mittelalterliches Gelage - nur ne Motto - Party).

Alles das faszinierte uns dort und zog uns in den Bann der Begeisterung!

 

Inzwischen wurden schon die ersten Steaks gegrillt und die Flammkuchen
im Ofen gebacken.

Das Abendgelage in der Schutzhütte war reichhaltig. Salate hatten einige
geladenen Gäste mitgebracht. Hier muss man sagen dass unter den Gästen,
neben der Verwandten des Ehrenjubilares auch viele Freunde aus dem Dorf
selbst waren. Eine so genannte freundschaftliche Klicke, die sich untereinander
schon viele Jahre kennen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam
auch viele Feste feiern. Da viele fast im gleichen Alter sind und noch weitere
runde Geburtstage anstehen, wird dann dieser Schlips:

 ... von einem zum anderen gereicht. Eine coole Idee!

Wo hat man dies so in der heutigen Zeit, dass sich Leute zusammen finden und zusammen halten wie Pech und Schwefel - gut, im Dorf eher als in einer Stadt.
So wurde auch unteranderem gegenseitig geholfen dieses Geburtstagsfest
auszustatten.     

Jedenfalls wurden die köstlichen Speisen zur Selbstbedienung aufgebaut
und auch wir griffen dankend dort zu:

 

Es wurde gemütlich am Feuerchen draußen oder in der Hütte gespeist 

                                   ...wie unteranderem auch
die Gastgeber mit Familie an ihrem selbst gefertigten Holztisch. 

 

Die Zeit verging im Fluge und mein Mann rief das Volk zu Greimersburg
danach wieder auf einer Verkündung von ihm bei zu wohnen. Er benannte zwei
junge Burschen zu Fackelträger, damit er es auch gut vorlesen konnte
- sie machten es wirklich gut und hatten auch ihren Spaß dabei.

Dann begann mein Mann mit den Worten:
" Als ich von Jerusalem kam vernahm ich die Botschaft, das ich zu meinem Bischof
kommen soll, weil er einen Ablassbrief für den Burgherrn Andreas von
Greimersburg habe.....". Mein Mann bat darauf hin, es möge der Herr vortreten und begann vorzulesen.
.... das war so schön anzusehen, das Feuer überall
auf dem Plane, die Fackelträger und die kräftige Stimme des Kreuzfahrers Friedrich von Rheuntal - fast authentisch.

Dies war der Ablassbrief... , den wir eigens
für diese Festivität vorbereitet hatten und es kam bei den Gästen einschließlich
dem Jubilar sichtlich gut an - der Beifall zu diesem Spektakel sagte alles.
Ich hatte es in meinem Seelenfängerkasten eingefangen, kann dies jedoch leider
nicht veröffentlichen, um die Rechte am eigenen Bild/Film derer, die dort zu gegen waren, nicht zu verletzen - 
schad, es war soooo schön gewesen.

Es waren ja auch einige Kinder dabei und jene behielten die anfängliche Worte
zur Verkündigung: ...Als ich von Jerusalem kam...
und mit dem Obst- und Gemüsestand hatte es zu tun, wo der Ritter mit der
Marktfrau
stand - ein Radieschen in der Hand...   und
noch
nix ahnend was auf ihn noch so zukam. Dazu aber etwas später hier in
meinen Ausführungen.  

Zunächst kam erst einmal die Frau vom Geburtstagskind auf meinem Mann
zu und fragte ihn ob er nicht auch die Gewandungsprämierung machen könne -
er hatte es doch bisher sooo toll gemacht.
... schnell wurde dies vorher kurz durch

gesprochen und ca. 1 Stunde später, wieder im Fackelschein, auch vollzogen. 

...den 2.Platz erhielt auch unteranderem
mein Mann,
er war sehr gerührt über diesen Preis... .

 


Die Gewinner erhielten jeweils eine Truhe mit Goldtaler (Schokotaler).
Die Siegerin eine größere Truhe, mein Mann eine mittlere Truhe:

      

und die 3. bekam eine kleine Truhe und alle dazu begeisterten Beifall.

Eine sehr gute Idee, diese Truhen als Preise zu vergeben - entsprechend der Mottoparty - einfach top!

Danach wurde von einem Jungen, als Fürsprech eines Mädchens, meinem
Herrn Gemahl die Bitte kund getan, das eins der Mädchen mit ihm gern tanzen
wolle. (Er und tanzen, lach - ups.) 
Wie hat mein Mann sich da entschieden? 
(Ich war selber ganz gespannt darauf)

 

Na ganz einfach:

► zuerst, er könne nicht tanzen weil er voll gerüstet wäre, hat aber nicht geholfen - der Fürsprech bestand weiterhin auf seine Bitte an den Ritter.

Dann
►hatte der Ritter schnell seine Knappen des Tages auserkoren, der gerade vorbei kam. Er sollte an seiner Stelle mit dem Mädchen zu tanzen. Dieser verweigerte es 
aber....

...somit musste mein Gemahl sich schnell mit den Worten:
►" ...Lasst doch die Frauen für uns Männer tanzen...!"
aus der Affäre ziehen

und  
Gesagt - getan! Das Mädchen und zwei weitere tanzten für den Ritter,
seinen Knappen und dem Fürsprech - ach war das schön und die Kinder
hatten ihren Spaß dabei und wir natürlich auch.        


 ... der Plan wurde inzwischen schon mit Schwedenfeuer beleuchtet,  woran sich man gut wärmen konnte - der Backofen
hatte sein Werk schon längst vollbracht  
und am Feuer des Grillplatzes wärmten sich einige die Erwachsenen auch...
und was machten die Kinder dann?
Na ganz einfach - sie kamen auf eine neue Idee -  den Kreuzritter, der aus Jerusalem kam (so seine Worte bei der Verkündung des Ablassbriefe), mit Radieschen vom
Gemüsestand zu füttern  - damit er gestärkt wieder nach Jerusalem ziehen konnte.

Ach, war das auch ein Gaudium -  Der Ritter musste eine
nach der anderen von den Radieschen verzehren und 

... Erklärungen, dass sein Magen voll von
Radieschen sei, half ihm nix - kichernd gaben die Kinder immer wieder von
jenen Roten ihm in die Hand - sogar von einem großen Rettich und Brokkoli war
da einmal die Rede davon. 
Alles das machte sogar auch unter den Erwachsenen schnell belächelnd die Runde. 
Aber mein Mann hatte Spaß dabei - es gibt nix schöneres als, auf einer
eigentlichen Erwachsenen - Geburtstagsparty, die Kinder so herrlich kichern
zu sehen! 

Schnell verging der Abend und um 22 Uhr gab es dann ein kleines Feuerwerk 
auf dem Feld neben dem Plane. Mein Mann rief alle dazu auf ihm zu diesem zu begleiten
 - vorn weg wieder die Fackelträger.  

 .

Danach fuhr ein Gast nach dem anderen nach Hause,  es wurde ja schon
am Vortage bis spät in die Nacht gefeiert.

Der Tag neigte sich nun dem Ende zu und ich hoffe, ich konnte es hier gut in
Worte fassen was wir so auf dieser Geburtstagsfeier erlebt hatten.

Wer gern wissen möchte, wie der nächste Tag so begann hat, der möge hier
klicken:                                                  
                                
                       
              Die Nacht und der Tag danach

          

 

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