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Höhr - Grenzhausen

Eine Stadt im Westerwaldkreis in Rheinland - Pfalz.
Sie ist ein Mittelpunkt der keramischen Industrie

im Kannenbäckerland
( diese Kulturlandschaft zieht sich von Wirges im Wetserwald
bis an das Mittelrheintal nach Bendorf und Vallendar,
In dieser Rigion wurden die größten Tonvorkommen
gefunden.
Kannenbäckerland
= die gebrannten ( gebackenen) Tonkrüge ( Kannen) )

Die meisten Touristen besuchen Höhr - Grenzhausen
wegen der Keramikbetriebe, des Keramikmuseums
oder der zahlreichen Wander- und Radwege.




   

Und zu diesem Städtchen zog es uns im Mai 2012 mit unserer stinkenden Benzinkutsche hin.
Abgestellt haben wir nun unsere Kutsche im Stadtkern und staunten nicht schlecht über
die schön bemalten Tonkrüge und - Töpfe vor den Hauseingängen, Plätzen und in Schaufenstern.
Unser Ziel war aber an dem Tage der Mittelaltermarkt in dieser Stadt.
Aber wir werden mal wieder nach Höhrgrenzhausen fahren,
um auch das Keramikmuseum zu besuchen und um mehr zu erfahren über das Städtchen.

 

Nun auf dem Mittelaltermarkt im Stadtpark des Städtchens angekommen
bot uns gleich ein Schauspiel der besonderen Art an, was ja im Mittelalter so Gang und gebe war.
Das Zähne ziehen ohne Betäubung und ohne den neuzeitigen Hilfmitteln!


 


 

   

... erst einmal den Zahn zu fassen kriegen ...

 





                                  

                                                                                                                          ..  und dann mit aller Gewalt den Bösewicht versuchen
raus zu ziehen.....

Nicht auszudenken, es wäre noch heute so!


Ebenso  bei dem Standgericht, was auf diesem Mittelaltermarkt den Besuchern dar geboten wurde.
 
Angeklagt wurde ein Schneidermeister und
zwei zänkische Weiber.
Welche Strafen sie erhalten,seht nun selbst :



...und hier geht es um die Verurteilung eines Diebes und
eines Mannes, der gern lästert, tratscht und Gerüchte verbreitet:
 

Dieses Standgericht nach alten Zeiten etwas nachgestellt,
aber doch nicht in allem, wie bei der Verurteilung des Diebes.... Entfernung der Hand !
Das ginge natürlich zu weit, aber im Mittelalter war es so üblich, wie jeder weiß.  

 

Jedenfalls gefiel uns dieser kleine Mittelaltermarkt unter den
schattenspendenden Bäumes des Stadparktes sehr gut.

 

Weitere  Impressionen davon in Form von meinen Seelenfängerbildern:

                                                                             

                                Bilder vom Markt

 

  
 

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